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Mobbing unter Schülerinnen und Schülern

Unter Mobbing versteht man aggressive Handlungen einzelner oder mehrerer Personen, die systematisch, wiederholt und über einen längeren Zeitraum mit dem Ziel der sozialen Ausgrenzung zur eigenen Vorteilnahme erfolgen. Die angegriffene Person erlebt sich als unterlegen, leidet unter den aggressiven Handlungen und kann diesen Zustand aus eigener Kraft nicht ändern. Mobbing ist ein gruppendynamisches Phänomen, bei dem nicht nur die offensichtlich Beteiligten in den Blick zu nehmen sind, sondern auch die Rollen von Mitschülerinnen und Mitschülern sowie Lehrkräften.

Das Entstehen von Mobbing unter Schülerinnen und Schülern können Schulen über verschiedene präventive Maßnahmen (z. B. soziales Lernen) reduzieren. Die Präventionsbeauftragten der Regierungspräsidien bieten für Lehrkräfte und Schulsozialarbeiter/innen eine Fortbildung in einem Mobbingpräventionsprogramm an: "Mobbingfreie Schule - Gemeinsam Klasse sein". Dieses Programm kann mit den Klassen 5-7 in einem mehrtägigen Projekt durchgeführt werden.

Bei akuten Mobbingprozessen ist es wichtig, diese mit geeigneten Methoden umsichtig zu bearbeiten. 

Beratung, Fortbildung und Unterstützung hinsichtlich Mobbingprävention und -intervention können Schulen erhalten bei:

Ansprechpartnern in den Regierungspräsidien (u.a. Fortbildung "Mobbingfreie Schule")

Präventionsbeauftragten des zuständigen Regionalteams (Beratung und Fortbildung zu Mobbingprävention)

Schulpsychologischen Beratungsstellen (Beratung betroffener Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern; Beratung und ggfs. Unterstützung von Lehrkräften bei der Durchführung einer Mobbingintervention)

Beratungslehrkräfte (Beratung betroffener Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern; Beratung und ggfs. Unterstützung von Lehrkräften bei der Durchführung einer Mobbingintervention)

Weitere Informationen:

Reader Aktiv gegen Gewalt

Mobbingfreie Schule

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